Region
Das
Gebiet, in dem Johann
Gottlob Nathusius und seine Nachkommen vor allem
tätig waren, liegt in Sachsen-Anhalt und wird heute
als die Elbe/Börde/Heide-Region bezeichnet (die anderen
Regionen in Sachsen-Anhalt sind die Altmark, Anhalt/Wittenberg,
Halle/Saale/Unstrut und der Harz). Dazu gehören unter
anderem die Magdeburger Börde, die Colbitz-Letzlinger-Heide,
die Elbauenlandschaft und der Flechtinger Höhenzug.
Die Elbe durchzieht die Region. |
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Dieses
weite, hügelige Land, in dem sich die fruchtbarsten Ackerböden
Deutschlands befinden, ist eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft
Deutschlands. Hier haben bereits zu frühgeschichtlicher
Zeit Menschen gelebt, hier haben Karolinger und Ottonen
geherrscht, hier gibt es prächtige Zeugen des Mittelalters
("Strasse der Romanik"), hier haben Reformation
und 30-jähriger Krieg stattgefunden. Neben Zerstörungen
(preussisch-französische Kriege) und Unglück (Pest) gab
es immer wieder Blütezeiten von Kultur und Wirtschaft. Im
ausgehenden 19 Jahrhundert geht von hier die Industrialisierung
Deutschlands aus.
Nachfolgend
soll ein kurzer Abriss die geschichtliche Entwicklung dieses
Landstriches aufzeigen, mit einem Schwerpunkt auf dem 19.
Jahrhundert, dem wesentlichen Wirkungszeitraum der Familie
Nathusius.
| Magdeburg |
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Ohre-Kreis |
Die
1200-jährige Elbestadt war Kaiser-Pfalz, Erzbistum,
Hochburg der Reformation, Preussens stärkste Festung
und industrielle Gross-Stadt. |
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Beinhaltet
heute Althaldensleben und Hundisburg - gehörte zum Thüringerreich,
zum Herzogtum
Sachsen, zum Erzbistum Magdeburg und zum Königreich
Westfalen. |
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