Johann
Gottlob Nathusius
geboren 30.04.1760
in Baruth
gestorben 23.07.1835 in Althaldensleben
Harte
Lehrjahre
Johann
Gottlob Nathusius wurde als einer von sechs Söhnen
eines in bescheidenen Verhältnissen lebenden Steuerbeamten
geboren. Eine Schwester starb sehr jung. Da das Einkommen
des Vaters nicht ausreichte, alle Kinder studieren
zu lassen, kam Johann Gottlob mit 14 Jahren als Lehrling
(der sogenannte "jüngste Bursche") zu einem
Berliner Kaufmann. Die Lehrjahre waren hart und voller
Entbehrungen, mehrfach erkrankte der schwächliche
Lehrling schwer. Das geringe Lehrgeld verwandte Johann
Gottlob zum Erwerb gebrauchter, kaufmännischer Fachliteratur
und die Freizeit wurde zum Studium der Schriften genutzt.
Auch führte er jahrelang für sich eine Buchhaltung
zu fiktiven Geschäftsvor - gängen, um sich so zu schulen.
Neben kaufmännischen und volkswirtschaftlichen Dingen |
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© Mark
Nikolaus von Nathusius |
interessierte sich Johann Gottlob auch für die Chemie
und erwarb durch Literaturstudium und kleinere, selbstaufgestellte
Versuchsreihen entsprechende Fach-Kenntnisse.
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Nach
zehn Jahren Tätigkeit für den Berliner Kaufmann, erhielt
Johann Gottlob 1784 eine Stellung als Buchhalter beim
Kaufmann Johann Julius Sengewald in Magdeburg. Bereits
kurze Zeit später wurde er Partner des Handelsgeschäftes
und übernahm die Firma nach dem Tode des Julius Sengewald
im Jahre 1786. Das ehemals Sengewald'sche Handelskontor
war nun die Basis für die vielfältigen, zunächst kaufmännischen
Aktivitäten des jungen Nathusius. Zusammen mit einem
Verwandten Sengewalds, Johann Wilhelm Richter begann
er die Produktion von Schnupftabak. Die Tabake der
Marke "Richter und Nathusius" waren schnell
in ganz Preussen bekannt und beliebt. |
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In
Preussens Diensten
Als
im Jahre 1797 kurzzeitig wieder das staatliche (preussische)
Tabaksmonopol eingeführt wurde, machte die preussische Regierung
Johann Gottlob Nathusius zum Generalfabrikdirektor für alle
Tabakfabriken des Reiches. Um die Wende zum 19. Jahrhundert
war Nathusius der reichste Bürger und angesehenste Mann
Magdeburgs geworden und nun wurde er zunehmend für öffentliche
Ämter vorgeschlagen. Unter anderem wurde er 1802 in den
Magdeburger Bürgerschaftsausschuss gewählt.
Der
preussisch-französische Krieg 1806/1807, der Magdeburg
mehrfach Belagerung und Einquartierung preussischer
und französischer Truppen brachte, trafen Nathusius
stark. Als reichster Bürger der Stadt waren seine
Tribut-Zahlungen bzw. Unterhaltsverpflichtungen die
höchsten, und die Geschäfte liefen natürlich unter
Kriegsbedingungen schlecht. |
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Jugendbildnis |
Westfälischer
Reichstagsabgeordneter
Am
18.04.1808 fanden in Magdeburg die Wahlen des Elbdepartments
für den Reichstag in Kassel statt. Dreizehn Reichstagsmitglieder
(neun Grundbesitzer, zwei Kaufleute, zwei Gelehrte) wurden
gewählt. Neben dem Magdeburger Bürgermeister Coqui erhielt
als zweiter Kaufmann Johann Gottlob Nathusius ein Mandat.
In Kassel lebte Nathusius im Garten-Haus des Kriegsrats
Engelhard an der Wilhelmshöher Allee. Der Reichstag wurde
am 02.07.1808 vom König (Jérome) eröffnet. In den folgenden
Jahren wurde Nathusius zum wichtigsten Berater des westfälischen
Finanzministeriums, besonders häufig unterstützte er den
Finanzminister von Bülow - nicht nur mit Rat, sondern tatkräftig
auch mit der Finanzierung von verschiedenen Transaktionen
(Übernahme der vormals preussischen Salinen, Privatisierung
der Domänen und Klöster, Gründung einer Landesbank) des
ständig in Geldnöten steckenden Landes. Mit dem Ende des
Königsreichs Westfalen endeten Nathusius' Tätigkeiten in
diesen Angelegenheiten.
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©
Mark Nikolaus von Nathusius
Sein
Aufenthalt in Kassel führt auch zur Verlobung mit der Engelhard-Tochter
Louise. Am 27.02.1809 heiratete der 48-jährige Nathusius
die damals 20-Jährige. Die Ehe verlief trotz des Altersunterschiedes
und den vielfältigen Aktivitäten des Ehemannes sehr harmonisch.
Louise Schenkte Nathusius sechs Söhne (Hermann,
Gottlob, Philipp, August,
Wilhelm, Heinrich)
und zwei Töchter (Louise, Johanne).
| Philippine
Gatterer |
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©
Mark Nikolaus von Nathusius |
Die Mutter von Nathusius' Frau Louise war
die damals sehr bekannte Dichterin Philippine
Gatterer (Engelhard). Sie wurde 1756 als
Tochter des berühmten Göttinger Historikers
Johann Christoph Gatterer geboren, und wuchs
mit Philosophen wie Heyne und Kästner, die
ständige Hausgäste der Gatterers waren, auf.
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Gottfried August Bürger (1747 - 1794), der
Dichter der "Lenore" wurde später
ihr Mentor und ermutigte sie zu ihrer dichterischen
Karriere. Bei der Sitzung zu einem Gemälde
(für einen Buchumschlag) beim Kasseler Maler
Johann Friedrich Tischbein (siehe nebenstehend),
lernte sie den Beamten Engelhard kennen und
lieben. Das Paar heiratete, führte eine glückliche
Ehe und bekam 10 Kinder. 1831 starb die Dichterin. |
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Deutschlands
erster Industriekonzern
Ab
1812 verlegte Nathusius sein Wirken zunehmend in den Haldenslebener
Raum, wo er 1810 ein säkularisiertes Kloster, Althaldensleben,
gekauft hatte. Hier baute er - neben einer intensiven landwirtschaftlicher
Betätigung - den ersten Industriekonzern Deutschlands auf,
der Dutzende verschiedener Fabriken, Manufakturen und sonstige
Gewerbebetriebe umfasste. Neben dem - nach damaligen Massstäben
modern - betriebenen Ackerbau auf seinen Gütern, gründete
und baute er Getreide- und Ölmühlen, eine Zuckerraffinerie,
eine Brauerei, mehrere Ziegeleien, die aus dazu geschaffenen
Steinbrüchen beliefert wurden, Steingut- und Porzellan-Manufakturen,
sowie Eisengiessereien und Maschinenfabriken. Motor der
Entwicklung war der Bau von Dampfmaschinen, die Nathusius
mit Hilfe von aus England stammender Techniker baute.
Mit
Althaldensleben und Schloss Hundisburg
(die er 1811 erwarb) als Mittelpunkt entstand so im heutigen
Ohre-Kreis die Grundlage des berühmten, späteren Magdeburger
Maschinenbaus.
Die
1811 ersteigerte Hundisburg war Anfang des 18. Jahrhunderts
unter Johann Friedrich (III) von Alvensleben zu einem
prächtigen Barock-Schloss und damit dem Mittelpunkt
der weitreichenden Besitzungen dieser Familie ausgebaut
worden. Johann Friedrich war ein bedeutender Mann
seiner (feudalen) Zeit, bei seinem Tode im Jahr 1728
läuteten die Glocken von 72 Dörfern der Umgegend,
die ihm alle zinspflichtig und dienstbar gewesen waren.
Seine Nachkommen konnten sich die Pracht des Schlosses
nicht mehr leisten, und nachdem bereits Möbel und
Geschirr verkauft worden waren, kam es am 13.11.1811
zu der Versteigerung des Schlosses, bei der Nathusius,
der schon Hauptgläubiger der Alvenslebens' war, den
Zuschlag erhielt. Zu diesem Zeitpunkt waren |
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die
vormals grossen Waldstücke abgeholzt und wertvolle Teil
des Grundbesitzes verkauft. Im Jahr 1812 bezog Nathusius
mit seiner Frau das Schloss.
Durch
die Zusammenfassung der Landwirtschaften der beiden Güter
(Althaldensleben und Hundisburg) entstand nicht nur ein
bedeutender Landschaftspark, sondern nun konnte Nathusius
seine Vorstellungen einer modernen Landwirtschaft in Verbindung
mit einer industriellen Produktion verwirklichen. Er nahm
damals Verbindung zum Staatsrat Albrecht von Thaer, der
als Begründer der modernen Landwirtschaftslehre gilt, auf,
und modernisierte den ackerbaulichen Fuhrpark. Parallel
entstanden Obstalleen und Obstplantagen, die die Grundlage
der später sehr erfolgreichen Baumschulen waren.
Aufgrund
der von Napoleon eingeführten Kontinentalsperre, die
dem englischen Handel schaden sollte, kam es auch
auf dem Festland zu deutlichen Problemen. Besonders
teuer wurde der Rohrzucker, der bis dahin im wesentlichen
aus Englands Kolonialbesitzungen importiert wurde.
So entstand die erste vollfunktionierende Zuckerfabrik
(Gewinnung aus Runkelrüben) in der Gegend, nachdem
Nathusius bei selbst angestellten Versuchen im Wohnzimmer
der Hundisburg erfolgreich Zucker gewinnen konnte.
Nachdem man im Althaldenslebener Forst sandhaltigen
Lehm fand, entschied sich Nathusius zum Bau einer
grossen Ziegelei, die bald schon die besten Ziegel
der Umgebung produzierte. Später kamen noch eine Töpferei,
ein Gipsbruch, eine Gipsbrennerei und eine Gipsmühle
dazu. |
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Mark Nikolaus von Nathusius |
Kriegszeiten
Die
letzten Jahre der französischen Herrschaft (1812-1815) brachten
über die Magdeburger Region viel Unglück. Wechselweise zogen
marodierende französische, preussische oder russische Truppen
durch. Die reichen Bürger und Kaufleute der Stadt mussten
ständig hohe Zahlungen leisten, um Plünderung und Vernichtung
ihrer Lagerbestände zu vermeiden. Auch die Schloss- und
Gutsbesitzer der Umgegend hatten mit Einquartierungen (der
preussische General Graf Tauentzien quartierte sich allein
auf der Hundisburg mit 72 Offizieren ein) und Plünderungen
zu tun. Nathusius wurde von den Umständen also gleich doppelt
getroffen. Auch musste er für die preussische Regierung
viele Aufgaben übernehmen. So war er Mitglied der Kommission
für die Bildung und Bekleidung der Landwehr, später verteilte
er die sogenannten "englischen Hilfsgelder" an
durch den Krieg in Armut gestürzte Magdebuger Familien.
Für seine Unterstützung der preussischen Truppen und die
Beratung des preussischen Finanzministeriums in diesen schwierigen
Jahren erhielt Nathusius später das nur sehr selten vergebene
Eiserne Kreuz am weissen Bande sowie den roten Adlerordnen.
Auch
später stand er der preussischen Regierung häufig hilfreich
in Finanz- und Wirtschaftsfragen zur Verfügung. Die ihm
1817 angebotene Erhebung in den Adelstand lehnte Nathusius
jedoch ab. Er fühlte sich zu sehr als Repräsentant der bürgerlichen
Schicht und die Wiedereinsetzung der Rechte des (preussischen)
Adels nach dem gewonnenen Krieg gefiel ihm teilweise nicht.
Erst fünf seiner Söhne wurden später (1840 und 1861) für
ihre Leistungen geadelt.
1814
übernahm Nathusius das Gut Schricke
für 28.000 Taler, das vorher dem in Saalfeld gefallenen
Preussen-Prinz Louis Ferdinand gehört hatte. Er wollte
diesen Besitz als zukünftigen Wohnsitz für seine damals
dreijährige, äteste Tochter (Louise) vorbereiten.
Eine Brennerei wurde auf dem Gut angelegt. Nathusius
investierte viel Zeit in die Reorganisation der dortigen
Landwirtschaft und die Sanierung des Schlosses. Sehr
ärgerlich war deshalb später für ihn die Entscheidung
eines Obertribunalgerichtes in Berlin, das den Kauf
für unwirksam erklärte. Nathusius hatte noch unter
westfälischem Recht gekauft, welches von der preussischen
Regierung im Nachhinein als ungültig erklärt wurde.
Obwohl der preussischen Regierung immer wohlgesonnen,
verärgerte das ungerechte Vorgehen Nathusius sehr.
Ein folgendes Treffen mit dem Staatskanzler Fürst
Hardenberg führte dazu, dass weitere, unter westfälischen
Gesetzen erworbene Besitztümer nicht mehr enteignet
wurden. An einem spätereren Wiedererwerb von Schricke
hatte Nathusius dann aber kein Interesse mehr. Der
Entscheidungsprozess zur Enteignung von Schricke zog
sich übrigens jahrzehntelang hin, und überdauerte
Nathusius' Leben. Es ist nicht bekannt, ob er jemals
abgeschlossen wurde. |
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Mark Nikolaus von Nathusius |
Gegen
1820 bestand der "Konzern" des Johann Gottlob
Nathusius aus 33 Betrieben, die wie folgt in einer damaligen
Kassenauflistung erfasst waren:
1)
Zentralverwaltung
2) Bauinspektion
3) Tabaksfabrik in Magdeburg
4) Steingutfabrik zu Althaldensleben
5) Gipsbrennerei
6) Gips-, Ton- und Walkmühle
7) Ökonomie zu Althaldensleben
8) Branntweinbrennerei
9) Schmiede und Stellmacherei
10) Ökonomie zu Hundisburg
11) Schweizerkäsefabrik
12) Ökonomie zu Glüsig
13) Stärkefabrik
14) Forsten zu Althaldensleben, Hundisburg und Glüsig
15) Mehl-, Griess- und Graupenmühlen
16) Ölmühlen und Ölraffinerien zu Althaldensleben
17) Ölmühlen und Ölraffinerien zu Hundisburg
18) Plantagen und Gärten zu Althaldensleben, Hundisburg
und Glüsig
19) Brauerei und Mälzerei
20) Bieressigfabrik
21) Böttcherei in Althaldensleben
22) Zuckerraffinerie zu Althaldensleben
23) Obstweinkelterei zu Hundisburg
24) Weinessigfabrik zu Althaldensleben
25) Likör- und Mostrichfabrik zu Althaldensleben
26) Kupferhammer zu Hundisburg
27) Ziegeleien und Steinbrüche bei Althaldensleben
28) Ziegeleien und Steinbrüche bei Hundisburg
29) Eisengiesserei zu Hundisburg
30) Maschinenfabrik zu Hundisburg
31) Verwaltung der Vorräte und der Warenschulden
32) Detailhandlung
33) Niederlassung in Magdeburg |
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© Mark
Nikolaus von Nathusius |
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Ab
Mitte der 1820'er Jahre begann Nathusius, seine Unternehmungen
zu verkleinern. Mittlerweile weit über 60 Jahre alt,
konnten seine Söhne ihn noch nicht unterstützen (der
Älteste, Hermann war 1825 gerade 15 Jahre alt). Auch
fing er an, die Übersicht über das schnell gewachsene
Imperium zu verlieren. Immer öfter kam es zu Unterschlagungen
und Misswirtschaft in einzelnen Betrieben. Seine letzte
grosse Investition war der Aufbau einer Porzellanfabrik,
die auf seinen Erfahrungen mit der erfolgreichen Steingutfabrik
basierte. Die Porzellanproduktion entwickelt sich
ebenfalls gut und es wurden alleine hier bis zu 300
Personen (teilweise in Saisonarbeit) beschäftigt.
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Porzellanbüste, Althaldenslebener Porzellanfabrik |
Im
Alter
1827
wurde Johann Gottlob Nathusius noch einmal in einen Landtag
gewählt. Für den Kreis Neuhaldensleben wurde er von der
Ritterschaft zum Abgeordneten des Landtages der Provinz
Sachsen nach Merseburg entsandt.
Um
seinen (überlebenden) Söhnen je ein eigene Landwirtschaft
zu hinterlassen, kaufte Nathusius in seinen letzten
Lebensjahren noch zwei grosse Rittergüter, Königsborn
und Meyendorf. Letzteres
lag nahe bei Nathusius' Alterswohnsitz, Althaldensleben,
so konnte er es oft besuchen und begann auch dort
mit der Anlage von Obstplantagen. Königsborn allerdings
lag auf der anderen Flussseite, nahe Magdeburg. Körperlich
bereits beeinträchtigt, konnte Johann Gottlob es nicht
mehr besichtigen.
Am
23.07.1835 starb Johann Gottlob Nathusius 75-jährig
in Althaldensleben. Er wurde auf dem bis heute bestehenden
Familienfriedhof in
Althaldensleben beerdigt.
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Luise Nathusius
im Alter, mit Tochter Johanne |
Seine Frau Luise
starb 1875. Sie ist ebenfalls in Althaldensleben beerdigt.
Literatur:
NDB 18, 748f.; ADB 23, 271-276; Neuer Nekr 13, 1837, 609-626;
Mitteldt Leb 2, 60-81 (B); Elsbeth von Nathusius, Johann
Gottlob Nathusius, Ein Pionier deutscher Industrie, 1915
(B); K. Ulrich, Zur Geschichte der Zuckerfabrik Althaldensleben,
1926.